Kriegsschauplätze


Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges sind die wichtigsten städtischen Theater und mehr als 20 Kinosäle in Triest weiterhin geöffnet. Der jeweilige Spielplan ist umfangreich und vielseitig, die Vorführungen werden von einem großen und unterschiedlich zusammengesetzten Publikum besucht.

Nach dem Attentat in Sarajevo wird der Stadt vom 2. bis 4. Juli 1914 eine Trauerzeit auferlegt, in der alle Veranstaltungen abgesagt werden; danach gibt es wieder zahlreiche Musik-, Film- und Theatervorstellungen wie in der Vorkriegszeit, allerdings weist der Spielplan jetzt immer öfter Veranstaltungen auf, die im Zusammenhang mit dem Krieg stehen. Beredtes Zeugnis hierfür legt die umfangreiche Plakatsammlung von 1914-1918 des Städtischen Theatermuseums “C. Schmidl” ab, die beweist, dass es in der Stadt immer einen gut bestückten und abwechslungsreichen Spielplan gegeben hat.

Nicht zuletzt diente er auch dazu, Spenden für gefallene oder kriegsversehrte Soldaten und ihre Familien zu sammeln, aber auch zur finanziellen Unterstützung des Krieges.

 


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